Bachelorarbeit: Following Mia

Meine zweite Bachelorarbeit „Following Mia – Immersion, Attention and Storytelling in Virtual Environments“ beschäftigt sich primär mit dem Lenken von Aufmerksamkeit in virtuellen Räumen und dem Aspekt der sogenannten „potentiellen Geschichten“. Sie ist als Einführung für Interessierte und Laien gedacht und bietet sowohl einen theoretischen Teil als auch eine eigene VR-Experience, durch die die Einführung erlebbar wird.

Die Thesis als PDFDie VR-Experience als Download

Ziel:

Eine medial aufbereitete, aber dennoch wissenschaftlich akkurate Einführung für Interessierte und Laien bieten.

Organisation:

TH Brandenburg

Software:

Unity, Adobe Audition, Adobe Illustrator, Adobe Photoshop

Hintergrund

Das Ziel: Die Schwelle senken.

Auch wenn die Veröffentlichung der Oculus Rift – für viele der „echte“ Startpunkt von VR – bereits im Jahr 2016 stattfand, so ist VR nach wie vor nur ein Nischenprodukt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, jedoch spielt die hohe Einstiegsschwelle für Content Creators oft eine wesentliche Rolle. Kreative und Unternehmer, die das neue Medium nutzen wollen, sehen sich einem sehr komplexen Feld gegenüber, das bisher vor allem durch trial-and-error gekennzeichnet ist. Verlässliche Regeln oder fundierte Guides sind Mangelware. Meine Bachelorarbeit hat daher das Ziel, Lesern eine Übersicht zu VR, zahlreiche Verweise zu Projekten und Beispielen sowie klare Definitionen und wissenschaftliche Hintergründe zu bieten.

Herangehensweise

Theorie und Praxis.

Der theoretische Teil der Arbeit ist das Ergebnis eines umfangreichen Reviews der aktuellen Literatur und bisheriger VR-Projekte. Er zielt vor allem darauf ab, Buzzwords und Begriffe aus dem Bereich VR zu ordnen und zu definieren und wissenschaftliche Hintergründe zu bieten. So wurden etwa die Begriffe Augmented Reality (AR), Augmented Virtuality (AV), Virtual Reality (VR), Mixed Reality (MR) und Extended Reality (XR) anhand eines sogenannten Realität-Virtualität-Kontinuums klar voneinander abgetrennt, während eine Einteilung von VR-Inhalten basierend auf „Ursprung des Materials“, „Möglichkeit zur Tiefenwahrnehmung“ und „Möglichkeit zur Interaktion“ vorgeschlagen wurde.

Der praktische Teil der Arbeit – die eigenständige VR-Experience „Following Mia“ – entstand parallel zum theoretischen Teil und bereitet die dort behandelten Themen medial auf. Technische Basis für die Experience war dabei die Unity Game Engine.

Die VR-Umgebung

Der (nicht ganz) leere Raum.

„Following Mia“ versetzt Besucher in einen einfach gehaltenen Raum, der als grundsätzlich neutrale Umgebung dient. Die Demonstrationen und Erklärungen selbst erfolgen dann durch den Einsatz von Licht, Geometrie, Objekten und Figuren.

Der Guide

"Mia" - Namensgeberin und Fixpunkt.

„Mia“ – ein kleiner, schwebender Roboter – übernimmt in der Experience die Rolle des Guides. Indem sie die Besucher durch die Experience führt, bietet sie einen optischen sowie akustischen Fixpunkt und schafft eine Atmosphäre der Vertrautheit. Ihre Stimme basiert dabei auf Text-to-Speech (Sprachsynthese).

Demo

Downloaden und ausprobieren.

Wenn du sie einmal „live“ erleben möchtest, kannst du dir die VR-Experience „Following Mia“ hier als ausführbare Datei für Windows herunterladen. Getestet wurde der Build dabei mit der Oculus Rift S.

Die VR-Experience als Download für Windows