Klanggeschichte: Disharmonie

Geräusche und Klänge nehmen wir oft nur unbewusst wahr, obwohl sie unsere Eindrücke entscheidend mitbestimmen. Was wäre eine epische Filmschlacht ohne das Klirren von Rüstungen, das Zischen von Pfeilen oder die Schreie der Verwundeten? Was wäre ein Horrorfilm ohne das Kratzen an der Tür oder das rasselnde Atmen irgendwo in der Dunkelheit?

In diesem Projekt ging es daher einmal nur um die Klänge an sich – in Form eines kurzes Hörspiels, das ohne Bilder oder Worte auskommt.

Ziel:

Gestaltung einer ausschließlich durch Geräusche erzählten Geschichte.

Organisation:

TH Brandenburg

Software:

Adobe Audition, Studio One

Hintergrund

Ein Experiment.

Die verschiedenen Audio-Projekte, an denen ich im Verlauf meines Studiums arbeitete, beschränkten sich für gewöhnlich auf das Schaffen von Klangkulissen für Videos oder Games. „Disharmonie“ sollte über diesen Punkt hinausgehen, um Möglichkeiten und Grenzen abseits der üblichen Anwendungsbereiche auszuloten.

Die Klanggeschichte

Regen, Sturm und Schritte.

Felix Kroischke
- Disharmonie
Felix Kroischke- Disharmonie
Herausforderung

Vielschichtigkeit und Balance.

Während das spätere Abmischen der Geräusche eher eine Routinearbeit war, gestaltete sich das anfängliche Zusammenstellen und Arrangieren der einzelnen Tonelemente eher schwierig. Es galt, eine Balance zwischen den am Ende fast 70 Elementen und Tonspuren zu finden und sie geschickt zu verweben.